Die Geschichte von Peter Sauber im Rennsport
1967 hat Peter Sauber erste Kontakte zum Rennsport, als er vom Zürcher Rennfahrer Arthur Blank einen frisierten VW Käfer kauft und an ersten Rennen teilnimmt.
1968 und 1969 bestreitet er mit umgebauten VW Käfern nationale Meisterschaften sowie Clubrennen und entdeckt seine Leidenschaft für die technische Seite des Rennsports.
1970 entsteht der erste selbst konstruierte Rennsportwagen: Der C1 ist geboren. Mit dem Gewinn der Schweizer Meisterschaft für Sportwagen beendet Peter Sauber seine aktive Pilotenkarriere. Er macht sich selbstständig und gründet in Hinwil die PP Sauber AG mit dem Ziel, Rennsportwagen zu bauen. Um die wirtschaftliche Basis des jungen Unternehmens zu verbessern, werden bald darauf auch Service-Dienstleistungen für Personenwagen angeboten.
1971 kommt sein erster Sohn Philipp zur Welt
1973 fährt Peter Sauber sein letztes Rennen als Pilot und konzentriert sich voll auf die Konstruktion der Rennsportwagen. In der Folge entstehen die Sauber Rennsportwagen bis zum C8, sein 2ter Sohn Alex kam zur Welt.
1986 wird eine neu gebaute Liegenschaft in Hinwil bezogen und der angegliederte Garagenbetrieb an den damaligen Betriebsleiter Alwin Künzler verkauft.
1987 wird Peter Sauber für seine Verdienste um den Schweizer Automobilrennsport die "BP Racing Trophy" verliehen. Im neuen Gebäude entstehen die erfolgreichen Rennsportwagen C9, C11 und C291 sowie erste Pläne für den Formel-1-Rennwagen C12. Anfang 1992 erfolgt der Einzug in die neu gebaute High-Tech-Fabrik in Hinwil.
1992/1993 entsteht mit dem C12 der erste Sauber Formel-1-Rennwagen. 1995 steigen die starken Partner Red Bull und PETRONAS bei Sauber ein.
1996 wird die SAUBER PETRONAS ENGINEERING AG gegründet, ein Joint Venture mit der malaysischen Erdölgesellschaft PETRONAS.
1998 entsteht im Auftrag von PETRONAS der erste eigene High-Performance-PKW-Motor in der Powertrain Division der SAUBER PETRONAS ENGINEERING AG.
2001 gelingt es, mit der Credit Suisse einen weiteren wichtigen Partner für das Team zu gewinnen. Der Wunsch von Peter Sauber nach einem grossen Schweizer Hauptsponsor geht endlich in Erfüllung. Die Leistungen des Teams werden mit der "BP Racing Trophy" und dem "Credit Suisse Sports Award" ausgezeichnet.
Weil der hauseigene Windkanal noch nicht betriebsbereit ist, entschliesst sich Peter Sauber Ende 2003, ein Auto zu bauen, das dem Ferrari gleicht. Zusätzlich zum Motor bezieht man erstmals auch das Getriebe aus Maranello. Nach einem etwas zähen Saisonstart steigert sich SAUBER PETRONAS immer mehr, als die ersten Teile aus dem Windkanal verwendet werden können. Ende Saison stehen 34 Zähler auf dem Konto, mehr als das Team je zuvor erreicht hat. Ganz eigene Wege geht SAUBER PETRONAS dann beim Design des C24, der erstmals ganz im neuen Windkanal entwickelt wird und sich durch ein sehr charakteristisches Design auszeichnet.
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